Sonntag, 11. Januar 2009
Es muss gespart werden
Donnerstag, 2. Oktober 2008
Echtes Handwerk

Dienstag, 10. Juni 2008
Altlasten
Was da dann reinkommen soll, wenn es mal fertig ist (das Entfernen des Zaunes täuscht nicht wirklich über das Fehlen jeglichen Innenausbaus hinweg), beginnt sich auch schon abzuzeichnen..
Sonntag, 27. April 2008
Unser heutiges Sonderangebot: Harry Potter und mehr
Sonntag, 28. Oktober 2007
Bim Guafför
Dafür war alles sehr gepflegt, inkl. Garderobendame, Auswahl an Getränken, Atmosphäre und auch die Englischkentnisse des Stylisten (Senior Hairstylist stand auf der Visitenkarte). Beim Haarewaschen mit dabei sind 20 Minuten Kopfmassage, das half mir, zu entspannen - beim Haareschneiden muss ich die Brille ausziehen und fühle mich dann immer etwas verloren und ausgeliefert. Der Haarschnitt selbst war angenehm und erfolgreich (ich seh wieder was). Was es in dem Salon auch gab - und was ich in Beijing bisher noch kaum sah - waren ausländische Magazine. Aussehen und Alter nach werden die auf einem Kamel über die Tadschikische Grenze eingeschmuggelt. Ich las also über David Beckhams Pläne, in L.A. Fussball zu spielen (wie gesagt, die Magazine waren nicht mehr ganz son neu) und fragte mich, wieso ich westliche Magazine überhaupt vermisse.
Mit neuer Frisur und dem Drang nach weiterem westlichem Luxus (einem Salat!) setzte ich mich dann in eine Pizzeria in der Gegend und hatte auch seit langem mal wieder ein Glas Rotwein. (Geschichte hat keine Moral.)
Freitag, 12. Oktober 2007
Geld zählen
Zu den kleinen Merkwürdigkeiten hier zählt die Tatsache, dass es Banknoten nur bis 100 Yuan (~16 Fr.) gibt, gleichzeitig aber fast alles auf Bargeld beruht. Entsprechend dicke Packen habe ich am Flughafen beim Geldwechseln erhalten. Nun gibt es zu den vielen 100-Yuan Noten zwei Merkwürdigkeiten: Erstens scheint niemand zu glauben, dass sie echt sind - also mindestens Reiss- und Reibtest sowie Wasserzeichen schauen für jede einzelne Note. Und dann muss man die Dinger natürlich zählen. Wenn immer möglich maschinell. Dafür gibt es diese Banknotenzählmaschienen, wo man die Noten oben reinschiebt, die Dinger gezählt werden und unten wieder rauskommen. Weils so schön schnell geht, macht man das auch immer mindestens drei Mal. Heute wurde das nun auf die Spitze getrieben, als ich in der Mensa meine Bezahlkarte aufladen wollte, mit 100 Yuan (1 - in Worten: Eine - Banknote). Die eine Note wurde ebenfalls dreimal gezählt - und es kam konsistent eins raus. Da war ich doch sehr froh. Und mit diesen 16.- Fr. kann ich jetzt wieder einen Monat lang essen gehen.
Dienstag, 2. Oktober 2007
Original DVD!
Sonntag, 23. September 2007
Einmal Haushalt, bitte!
Heute war wieder Sonntag, Einkaufstag (hier ist Sonntags jeweils länger offen - das Paradies der Werktätigen; auch so ein Segen des Kommunismus). Heute wollte ich mir Geschirr und mindestens eine Lampe kaufen - wo geht man hin für sowas? Richtig, auf den Blumenmarkt. Ich war also auf dem Laitai Flower Market, den da gibts so was. Nicht ohne vorher noch beim Griechen (na ja, so richtig griechisch sahen die ja nicht aus) einen Salat zu essen; einmal die Woche braucht der laowai frisches Grünzeug... Und draussen sitzen kann man da auch; bei den chinesen gibts draussen nur in sehr einfachen Beizen. Ach ja, einkaufen. Bin einiges hin und her gerannt zwischen Ständen, hab keine Blumen gekauft und musste alles irgendwie so managen, dass ich es am Schluss noch zum Taxi tragen konnte. Es gab also sechs Sets Geschirr (~60.-), sechs Sets Gläser (30.-) und eine fast echt antike Lampe (50.-) - hier auch gleich abgebildet (und bevor die Kommentare kommen: jetzt brauch ich ein Tischtuch).
Danach hab ich ein Taxi zurückgenommen. Nun, Sonntag Abend ist halt eben nicht so friedlich (Paradies der Werktätigen, schon bald jeder auch Automobil) und so hab ich mich 45 Minuten für 20 km rund um die Stadt stehen lassen - hat dann auch fast 10 Fr. gekostet. Habe testweise ein paar Foto-Prints bestellt (auch nicht sooo teuer) und dann im Supermarkt noch eine Pfanne, einen Wok, zwei Messer, Kellen, Gabeln und Löffel, zwei Schüsseln Putzzeug, Salz und drei Flaschen Cola gekauft (30.-). Jetzt hab ich eigentlich ausser Pesto oder Pelati alles beisammen, um mir mal einen ruhigen Pasta-Abend zu machen. Für so was exotisches muss ich dann wohl zu Carrefour, aber da wollt ich eh mal hin (Peugot-Pferffermühle!), ist ja auch nicht so weit (20 min Taxi?).
Fürs nächste Mal ist also entweder Carrefour dran oder aber irgend was touristisches für die Tischwäsche oder vielleicht doch Ständerlampen? Wie dem auch sei, so alles in allem komm ich mit meinem Nationalfondsstipendium ganz gut durch, nur der Container, um den ganzen Plunder nach Europa zu schaffen muss ich mir wohl noch zusammensparen.
Sonntag, 16. September 2007
DVD!
Unvergesslich bleibt meine erste Reise nach China 1997, wo wir uns ganz stolz in Hinterhöfe schleppen liessen, um kopierte CDs (das war noch vor MP3...) und Software zu kaufen. Auch hier hat sich vieles getan; vom CDs kopieren lebt wohl kaum einer mehr, Software ist auch nicht mehr was sie einmal war (Windows Vista will ich weder original noch kopiert). Aber zum Glück gibt es ja DVDs. Die kauft man hier im Laden, für 1.60 oder so das Stück, nett verpackt, nicht mehr in diesen Plastictüten. Und besonders schön, es gibt boxed sets, zum Beispiel der gesammelte Kubrick oder Hitchcock oder Monthy Phyton 14 DVDs lang...
Habe schon etwas weniger Angst vor den langen Winternächten, wenn das mit dem Teppich auch noch klappt, sogar ohne kalte Füsse.
Vorhänge
Die 60.- waren übrigens für vier solche Fenster...
Mittwoch, 12. September 2007
Spending spree
Seit heute bin ich offiziell registrierter Auslandschweizer. Nach dem Besuch der Botschaft und einem Espresso im Botschaftsviertel habe ich mich so westlich gefühlt, dass ich in einem "normalen" Laden ein paar Hosen zu westlichem Preis gekauft hab. Anschliessend wollte ich im Supermarkt bei mir vis-a-vis noch Batterien für meinen Wecker kaufen (zum etwa gleichen Preis wie den Wecker) und bin dabei auf Papierkörbe gestossen und hab auch gleich zwei davon gekauft (je 90 Rappen). Die beiden Schönheiten sind unten abgebildet, und Du lieber Leser, darfst abstimmen welcher Dir besser gefällt (dazu musst Du eventuell auf den Titel des Artikels klicken, damit die Abstimmung sichtbar wird). Den werde ich dann in mein Bad stellen... Die Aufschrift auf dem nicht-Smiley Papierkorb ist "Please keep environment clean" - keine schlechte Idee; die Sichtweite ist unterdessen auf unter einen Kilometer gefallen.
(Abstimmung beendet - Smiley hat gewonnen)





